Corona: Berlin schafft Sperrstunde für Gaststätten, Kneipen und Bars ab

Eine Getränkekarte liegt auf der Bar in der Cocktailbar ·Limonadier· im Berliner Stadtteil Kreuzberg. Kneipen und Bars dürfen nun wieder länger als bis 23 Uhr öffnen.
dpa/Carsten KoallBereits ab Mittwoch (10. Juni) können die Betriebe wieder länger öffnen. „Berliner Gastronomen dürfen aufatmen“, sagte Thomas Lengfelder, Chef des Hotel- und Gaststättenverbands Berlin (DEHOGA).
Hinweis vom Gericht
Bisher war für Gastronomie-Betriebe um 23 Uhr Schluss. Dass bereits am Montag etwas über die neue Richtung bekannt wurde, liegt an einem Gerichtsverfahren. Ein Restaurantbetreiber hatte in einem Eilverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Sperrstunde vor Mitternacht geklagt. Er wurde mit der Begründung abgewiesen, dass ein Verfahren sinnlos sei, da es vom Senat den Hinweis gegeben habe, die Beschränkung der Öffnungszeiten bis 23 Uhr für Gaststätten mit Wirkung für den 10. Juni 2020 sowieso aufzuheben, wie eine Sprecherin des Gerichts dieser Zeitung am Montag bestätigte.
In Berlin mussten Restaurants und Kneipen am 14. März schließen. Ab dem 15. Mai durften Restaurants wieder bis 22 Uhr öffnen, ab dem 2. Juni auch Kneipen wieder bis 23 Uhr. Viele Restaurant- und Kneipenbesitzer kritisierten allerdings, sie könnten so nicht wirtschaftlich arbeiten. (mit dpa)
