Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus ist in Brandenburg innerhalb eines Tages leicht gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Montag 417 neue Fälle.
Am Vortag waren es 408, wobei die Infektionszahlen nach dem Wochenende laut Ministerium gewöhnlich verzögert gemeldet werden. Am Samstag wurden landesweit 714 und am 1. Weihnachtsfeiertag 918 neue Ansteckungen registriert. Binnen 24 Stunden starben 16 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt wurden seit März landesweit 938 Todesfälle gemeldet.

Süden Brandenburgs am schwersten betroffen

Corona-Schwerpunkt ist weiter der Süden Brandenburgs. Der Kreis Elbe-Elster meldete 509,7 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche, gefolgt vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Wert von 417,8 Für ganz Brandenburg sank die sogenannte 7-Tage-Inzidenz leicht auf 230,5 nach 245,9 am Sonntag.
Die meisten neuen Ansteckungen binnen 24 Stunden wurden mit 85 aus dem Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet. Es folgen der Landkreis Oderhavel mit 65 und der Kreis Elbe-Elster mit 61 neuen Corona-Fällen.
Seit März haben sich insgesamt 42 357 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Aktuell liegen 1073 Patienten im Krankenhaus; 244 von ihnen werden intensivmedizinisch betreut, 169 Patienten müssen beatmet werden. Mittlerweile gelten 26 393 Menschen als genesen - 544 mehr als einen Tag zuvor. Die Zahl der Erkrankten sank um 143 auf 15 026.

Personalsituation in Krankenhäusern angespannt

Die Situation in den Krankenhäusern bleibt wegen Personalmangels angespannt - vor allem im Süden des Landes. Von 691 Betten auf den Intensivstationen in Brandenburger Krankenhäusern seien 572 belegt, wie aus Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervorgeht. 119 Betten sind demnach noch frei, zusätzlich können 337 Intensivbetten aufgestellt werden.