Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Sonntag in Brandenburg weiter gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich rechnerisch 121,8 von 100.000 Menschen, wie aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag hatte der Wert bei 116,4 gelegen, vor einer Woche laut RKI bei 89,4.
Innerhalb von 24 Stunden habe sich die Zahl der bestätigten Fälle um 414 erhöht, teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam am Sonntag mit Verweis auf Angaben des Robert Koch-Instituts mit. Der bislang höchste Stand in diesem Jahr wurde am 9. April mit 911 Neuinfektionen binnen 24 Stunden erfasst.
Die höchste Zahl von Corona-Fällen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner meldeten die Landkreise Elbe-Elster (204,8), Spree-Neiße (161,0) und Oberspreewald-Lausitz (182,7) sowie die kreisfreie Stadt Cottbus (172,3)). Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wurde am Sonntag im Landkreis Prignitz (67,0) verzeichnet.
Die Zahl der aktuell Infizierten und Erkrankten liegt bei geschätzt rund 5700, in der vergangenen Woche waren es laut Gesundheitsministerium rund 4200.

Hospitalisierungs-Inzidenz bei 3,1

Nach den Angaben werden aktuell 164 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, 38 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, hiervon müssen 32 beatmet werden.
Die Inzidenz ist nur ein Wert, um die Entwicklung in der Pandemie zu beurteilen. Die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz lag bei 3,1. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner nach einer Corona-Infektion innerhalb von einer Woche ins Krankenhaus eingewiesen wurden.
60,5 Prozent der Bevölkerung im Land sind vollständig geimpft. Darüber hinaus haben bislang mehr als 35.600 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten.
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