In Brandenburg ist die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages gesunken. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag 61 neue Fälle, am Samstag waren es noch 126. An Wochenenden kann es jedoch zu einem Meldeverzug zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung kommen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Ansteckungen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner - ging wieder leicht zurück auf einen Wert von 25,6. Am Samstag war eine Inzidenz von 26,5 ermittelt worden, am Freitag von 25,6. Der bundesweite Durchschnitt liegt aktuell bei 74,1.
Die Stadt Frankfurt (Oder) hat mit 5,3 weiter den niedrigsten Wert im Land. Die höchsten wurden für Cottbus (39,5) und den Landkreis Havelland (38,9) übermittelt.
In Kreisen und kreisfreien Städten mit einem Wert über 35 ist die Besucherzahl für Volksfeste und Jahrmärkte auf 5000 begrenzt. Bei einem Wert von fünf Tage in Folge dürfen Gaststätten drinnen, sowie Hotels und Reisebusse nur aufgesucht werden, wenn jemand geimpft, genesen oder getestet ist.

Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus leicht gesunken

Die Zahl der Patienten in Brandenburger Krankenhäusern mit einer Covid-19-Erkrankung ist leicht auf 25 gesunken. Das geht aus Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Montag hervor. Vor einer Woche waren 29 Corona-Patienten gezählt worden. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter 24 neue Ansteckungen, von drei Städten und sieben Kreisen gab es keine neuen Fälle. An Wochenenden werden weniger Infektionen gemeldet.
Brandenburg bezieht für die Beurteilung der Lage nach Angaben der Landesregierung neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch die Auslastung der Krankenhäuser - vor allem der Intensivstationen -, den Anteil Geimpfter an der Bevölkerung und die Verbreitung besorgniserregender Virusvarianten ein. Im Verordnungstext ist als Schwellenwert für Beschränkungen aber noch die Sieben-Tage-Inzidenz maßgeblich.
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