Die Zahl der bestätigten neuen Corona-Ansteckungen in Brandenburg ist deutlich zurückgegangen - allerdings fehlen Daten mehrerer Kreise und Städte. Die Gesundheitsämter meldeten innerhalb eines Tages 91 neue Fälle, teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Potsdam mit. Aus Frankfurt (Oder), Potsdam, der Prignitz und dem Kreis Spree-Neiße gab es jedoch keine neuen Werte. Am Wochenende werden die Daten verzögert gemeldet. Vor einer Woche waren es landesweit 112 neue Fälle, am Sonntag 251. Die meisten neuen Infektionen kamen im Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 19 hinzu, gefolgt vom Kreis Dahme-Spreewald mit elf, berichtete das Ministerium am Montag.

Inzidenz steigt in Brandenburg

Die Zahl neuer Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche - die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz - steigt in Brandenburg weiter leicht. Am Montag meldete das Gesundheitsministerium einen Wert von 64,4 nach 63,3 am Sonntag und 63,6 vor einer Woche. Der Schwerpunkt innerhalb von Brandenburg bleibt der Landkreis Elbe-Elster mit einem Wert von 130,6, dahinter kommt der Kreis Oberspreewald-Lausitz mit 126,2.
Dieser Wert ist wichtig für die Frage, ob es weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen geben kann. Bund und Länder hatten angekündigt, dass sie bei einem stabilen Wert über mehrere Tage von höchstens 35 neuen Infektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche unter anderem Einzelhandelsgeschäfte und Museen wieder öffnen wollen. Sie beraten am Mittwoch wieder über Öffnungsperspektiven.
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