„Bei den Infektionszahlen, wie sie sich jetzt darstellen und die nach oben gehen, muss gehandelt werden“, sagte Siegurd Heinze der Deutschen Presse-Agentur. „Ich denke, wenn es landesweit einheitliche Regeln gibt, die auch verstanden werden, wird man dem auch folgen“, sagte Heinze. Er warnte davor, sich in einer „Regelungsflut“ zu verlieren. Der Kreis hat mit rund 182 die zweithöchste Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg.

Ausgangsbeschränkungen bei dreimaliger Inzidenz von über 100

Das Kabinett verständigte sich am Freitag auf strengere Beschränkungen. In der Osterzeit - vom 1. bis 6. April - sollen Ausgangsbeschränkungen regional gelten, wenn der Wert neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche drei Tage hintereinander über 100 liegt. Das soll die Notbremse in Kreisen und kreisfreien Städten ergänzen, mit der bei einem Wert von über 100 an 3 Tagen hintereinander die jüngsten Lockerungen fallen. Einkaufen mit Termin ist dann tabu. Die Kreise sollen weitergehende Schritte umsetzen, wenn die Inzidenz dauerhaft erheblich über 100 liegt.
Das Kabinett beriet am Freitag mit Landräten und Oberbürgermeistern der kreisfreien Städte. Heinze vertrat den Landkreistag. Voraussichtlich am Dienstag will das Kabinett die neuen Regeln beschließen.
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