Die Tourismusunternehmen in Brandenburg blicken mit Sorge auf den am Montag beginnenden Teil-Lockdown. „Für die Tourismusbranche im Land Brandenburg kommt dieser Beschluss einem neuerlichen Lockdown gleich“, kritisierte der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes Brandenburg, Markus Aspetzberger, am Donnerstag.
Man hätte sich gewünscht, dass „wir nach Monaten der Pandemie endlich zu differenzierten Lösungen statt pauschaler Verbote kommen“.

Betriebe brauchen sofort unbürokratische Hilfen

Über die vergangenen Monate seien umfangreiche Hygienekonzepte erarbeitet worden, es sei viel investiert worden, um Mitarbeitern und Gästen Sicherheit zu geben. „Was wir jetzt bekommen haben, ist stattdessen große Unsicherheit“, beklagte Aspetzberger.
Umso wichtiger sei es, dass Betriebe jetzt schnelle und unbürokratische Hilfen bekommen. „Ansonsten folgt dieser zweiten Infektionswelle unweigerlich eine Insolvenzwelle.“
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