Kleinen Unternehmen und Soloselbstständigen in Brandenburg sind bis Ende Juli Corona-Soforthilfen des Bundes in Höhe von 490 Millionen Euro zugewiesen worden.
Bundesweit wurden 13,4 Milliarden Euro ausgezahlt, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht, der dem Haushaltsausschuss des Bundestages übermittelt wurde. Demnach gingen die Beträge über die Länder an rund 1,75 Millionen Empfänger. Den größten Anteil - rund 3,77 Milliarden Euro - erhielten kleine Firmen und Soloselbstständige in Nordrhein-Westfalen.
Die Betroffenen konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro von Anfang April bis Ende Mai beantragen. Finanziert werden sollten damit laut Regierung „laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen“. Die Soforthilfe war dazu gedacht, in der Corona-Krise die wirtschaftliche Existenz der Firmen und Selbstständigen zu sichern und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen. Personalkosten und private Lebenshaltungskosten durften mit dem Geld nicht gedeckt werden.