MOZ+MOZ+DDR-Geschichte
: Spionageverdacht – Jugendliche aus Bernau vorm sowjetischen Militärgericht

Wegen Spionageverdachts werden neun junge Frauen und Männer im Frühjahr 1952 verhaftet, zu langen Haftstrafen verurteilt und in den Gulag nach Workuta gebracht.
Von
Sabine Rakitin
Potsdam
Jetzt in der App anhören
Ein Mitarbeiter der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam geht am Samstag (28.03.2009) durch einen Zellentrakt. In dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Militärgeheimdienstes (KGB) befanden sich während der SBZ/DDR-Zeit in den 1950er Jahren auch zahlreiche deutsche Zivilisten, die hier inhaftiert und gefoltert wurden. Vor dem Tag der offenen Tür (Sonntag) gab es für die Presse bereits eine Vorbesichtigung. Bis zur endgültigen Eröffnung der Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung kann das Haus zunächst Samstags und Sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Foto: Nestor Bachmann dpa/lbn +++ dpa-Bildfunk +++

Zellentrakt in der Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße in Potsdam: In dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis des sowjetischen Militärgeheimdienstes (KGB) befanden sich während der SBZ/DDR-Zeit in den 1950er-Jahren zahlreiche deutsche Zivilisten, die dort inhaftiert und gefoltert wurden. Darunter auch mehrere Jugendliche und junge Erwachsene aus Bernau (Barnim) wegen Spionageverdachts.

Nestor Bachmann/ dpa