Deutschlandticket-Schock: Diese Strecken fallen 2026 weg!

Ende des Jahres kommt es zu einer Änderung beim Deutschlandticket in Berlin und Brandenburg.
Robert Michael/dpaEigentlich gilt das Deutschlandticket bundesweit, also in ganz Deutschland in allen Verkehrsmitteln des Nahverkehrs (z.B. Bus, Straßenbahn, U-Bahn oder S-Bahn) in der zweiten Klasse. Fahrten mit dem ICE, IC, EC sind damit nicht möglich. In Berlin und Brandenburg gab es jedoch lange Zeit eine Ausnahme. Diese soll mit dem Jahreswechsel beendet werden. Auf welche Änderungen müssen sich Nutzerinnen und Nutzer des Deutschlandtickets ab 2026 einstellen?
Brandenburg und Berlin: Deutschlandticket wird eingeschränkt
Die Deutsche Bahn hat nach Angaben des rbb den Vertrag zur Anerkennung des Deutschlandtickets auf drei bestimmten Fernzugstrecken in Berlin und Brandenburg zum Jahresende 2025 gekündigt. Bisher konnten Inhaber des Deutschlandtickets bestimmte IC- und ICE-Verbindungen wie Regionalzüge nutzen – etwa auf den Strecken zwischen Berlin-Hauptbahnhof und Elsterwerda, Potsdam-Hauptbahnhof und Cottbus sowie die ICE-Verbindung zwischen Berlin-Südkreuz und Prenzlau.
Grund für die Kündigung ist die starke Auslastung der Züge auf diesen Strecken, seitdem das Deutschlandticket anerkannt wird. Zu viele Personen hätten die Angebote der DB mit dem Deutschlandticket genutzt. Die Bahn forderte deswegen mehr finanzielle Beteiligung vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie den Ländern Berlin und Brandenburg – diese lehnten jedoch ab. Stattdessen sollen auf den betroffenen Strecken vermehrt Nahverkehrszüge eingerichtet werden.
Wie viel wird das Deutschlandticket in Zukunft kosten?
Das Deutschlandticket kostet seit Anfang 2025 monatlich 58 Euro. CDU, CSU und SPD haben sich laut Tagesschau in den Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, das Deutschlandticket bis Ende 2026 zum aktuellen Preis von 58 Euro pro Monat beizubehalten. Ab 2027 soll der Preis dann schrittweise und sozialverträglich erhöht werden.
