Drei Festnahmen: Einbrecherbande verhaftet - Taten auch im Barnim verübt

Vier Männer aus Berlin und Brandenburg wurden wegen des Vorwurfs des Einbruchs und Diebstahls festgenommen. Die Taten wurden u.a. im Havelland, dem Barnim und Potsdam verübt. (Symbolfoto)
Frank Rumpenhorst/dpaDer Bande wird vorgeworfen, seit April 2019 in verschiedene Fast Food Restaurants eingebrochen zu sein. Unter der Sachleitungsbefugnis der Staatsanwaltschaft Potsdam führt eine gemeinsame Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg (GEG) ein Ermittlungsverfahren.
Bei einer am 5. Mai durchgeführten Durchsuchung, durch die GEG, kam es zu drei Festnahmen und der Sicherstellung von Tatwerkzeugen und- kleidung sowie Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich und weiteren Vermögenswerten.
Die Gruppe soll bei den Einbrüchen Tresore aufgebrochen und das darin befindliche Geld entwendet haben.
Seit dem März 2020 konzentrierte sich die Bande auf neue Zielobjekte und öffnete gewaltsam Geldausgabeautomaten in mehreren Bundesländern.
Über 20 Ermittler der Landeskriminalämter Brandenburg und Berlin durchsuchten ein Haus, drei Wohnungen und Nebengelasse im Landkreis Havelland sowie zwei weitere Wohnungen in Berlin.
Im Barnim sollen die Täter nach MOZ-Informationen am 8. April 2019 zugeschlagen haben. Ziel des Einbruchs war der Burger King an der Landsberger Chaussee in Eiche (Gemeinde Ahrensfelde). Wie viel Geld die Täter bei dem Einbruch erbeuten konnten, ist allerdings unklar.
Sicher ist: Ein Zusammenhang zu dem bewaffneten Überfall vom November 2019, als unbekannte Täter in den selben Burger King in Eiche eindrangen und die Angestellten mit Pistole und Messer bedrohten, soll nicht bestehen, wie es in Polizeikreisen heißt. Damals erbeuteten Diebe eine unbekannte Summe Bargeld und flüchteten. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern noch an.
