Drogen in Hoppegarten
: Polizei stoppt Opel – dann erfolgt kurioses Familientreffen

In Hoppegarten hat die Polizei gleich zweimal Erfolg gehabt. Erst wurde eine 29-jährige Berlinerin aus dem Verkehr gezogen, später auch noch ihr Lebensgefährte. Was war passiert?
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Dahlwitz-Hoppegarten
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Erst ging der Polizei eine 29-jährige Berlinerin ins Netz, später der 37-jährige Lebensgefährte der Frau. (Symbolbild)

Dennis Lloyd Brätsch

Immer wieder hört und liest man kuriose Geschichten aus dem Alltag der Ordnungshüter. So auch am frühen Dienstagmorgen (6. Februar) in Dahlwitz-Hoppegarten. Beamte der Polizeiinspektion Märkisch-Oderland stoppten ein Fahrzeug, dessen Fahrerin mutmaßlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Sie wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus nach Rüdersdorf gebracht. Wenig später ging den Beamten auch der Lebensgefährte der Frau ins Netz.

Der 37-Jährige wollte das Auto der Berlinerin abholen, „stand aber offensichtlich ebenfalls unter Drogeneinfluss“, so Stefan Möhwald von der Polizeidirektion Ost.

Frau trifft auf Partner im Krankenhaus in Rüdersdorf

Die Beamten hatten den Opel auf der Berliner Straße in Hoppegarten zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Dabei machte die 29-jährige Berlinerin nach Polizeiangaben einen „nicht ganz nüchternen“ Eindruck, was ein Drogenschnelltest bestätigte.

Die Frau wurde in das Rüdersdorfer Krankenhaus eingeliefert. „Dort entnahm man ihr eine Blutprobe, deren Auswertung gerichtsfest zeigen wird, ob sie tatsächlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand“, erklärt Polizeisprecher Stefan Möhwald. Auch der 37-jährige Lebensgefährte dürfte den Beamten dorthin folgen. „So kam es im Krankenhaus zu einer ganz eigenen Art von Familienzusammenführung“, so Möhwald.