Drohungen in Brandenburg: Mails mit Bombendrohungen in zwölf Schulen eingegangen

Vor wenigen Wochen musste eine Schule in Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) nach einer Bombendrohung evakuiert werden. In Brandenburg erhielten zwölf Schulen ebenfalls Drohungen. (Symbolbild)
picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Iris Leithold- Zwölf Schulen in Brandenburg erhielten Bombendrohungen per E-Mail.
- Polizei sieht keine ernsthafte Gefahr, Schulbetrieb kaum beeinträchtigt.
- Ermittlungen wegen Störung des öffentlichen Friedens.
- Vorfall in Ludwigslust führte kürzlich zur Evakuierung einer Schule.
- Polizei vermutet deutschlandweite Aktion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Schulen in Brandenburg sind – wie auch in anderen Bundesländern – E-Mails mit Bombendrohungen eingegangen. Die Polizei geht aber nicht von einer Gefahr aus. „Eine Ernsthaftigkeit der Drohungen wurde jeweils verneint. Der Schulbetrieb lief weitestgehend ohne Beeinträchtigung weiter“, teilte das Polizeipräsidium Potsdam mit.
Bislang hätten zwölf Schulen mitgeteilt, dass sie am Sonntagabend Droh-Mails erhalten haben. Es werde wegen Störung des öffentlichen Friedens und der Androhung von Straftaten ermittelt. Die Polizei geht von einer deutschlandweiten Aktion aus.
Betroffen sind laut Pressestelle des Polizeipräsidiums Schulen in Schönefeld, Brandenburg an der Havel, Großbeeren, Kloster Lehnin, Rathenow, Rheinsberg, Templin, Werder, Hennigsdorf, Ziesar und Bernau.
Bombendrohungen – Polizei kontrollierte Lage vor Ort
Die Bombendrohungen seien sowohl am Sonntagabend als auch am Montagmorgen bei den Schulen eingegangen, teilte ein Sprecher des Bildungsministeriums in Potsdam auf Anfrage mit. Nach bisherigen Erkenntnissen des Ministeriums seien davon elf Schulen betroffen. Die Schulleitungen hätten „besonnen und verantwortungsbewusst“ reagiert.
„Sie informierten umgehend die Polizei und das jeweils zuständige staatliche Schulamt. Die Polizei kontrollierte die Lage vor Ort und schätzte die Bedrohungslage ein. Es kam nur in Einzelfällen zu kurzen Beeinträchtigungen des Unterrichts“, heißt es in der schriftlichen Antwort weiter. Schulleitungen und Lehrkräfte seien sensibilisiert, ob Schülerinnen und Schüler in den kommenden Tagen Bedarf an einer pädagogischen und altersgerechten Aufarbeitung haben.
