MOZ+MOZ+Eberswalder Wurst
: IHK erzielt 100.000 Euro Deal mit Tönnies-Tochter

Im Markenstreit um die Eberswalder Wurst haben die IHK Ostbrandenburg und der Hersteller einen Deal erreicht. So will die Kammer die Tür für eine Folgeproduktion in Brandenburg offenhalten.
Von
Katharina Schmidt
Frankfurt (Oder)
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Wer bekommt die Wurst? Die Eberswalder Gruppe aus Britz wird verkauft – wenn das Bundeskartellamt grünes Licht gibt. Die Entscheidung ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. (Symbolbild)

Wiener Würstchen hängen in der Wurstfertigung einer Fleischerei. Ein Wursthersteller ist nach Einschätzung des Finanzgerichts Hamburg kein Betrieb der Fleischwirtschaft und unterliegt deswegen nicht dem seit Januar geltenden Fremdpersonalverbot in der Branche. (zu dpa «Pilotverfahren: Wursterzeuger darf weiter Fremdpersonal beschäftigen») +++ dpa-Bildfunk +++

Stopp der Produktion in Brandenburg: Seit Januar werden die Eberswalder-Produkte nicht mehr in Britz bei Eberswalde produziert, aber weiterhin unter der Marke verkauft. Die IHK Ostbrandenburg stritt mit dem Hersteller um die Nutzung des Labels „Eberswalder“ und konnte einiges aushandeln.

Jens Büttner/dpa