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: Nach Słubice schließt jetzt auch Küstrin wegen Corona-Fällen seinen Grenzbasar

Nach den Grenzbasaren in Słubice wird ab Donnerstag auch der Markt in Kostrzyn (Küstrin) vorerst geschlossen.
Von
Dietrich Schröder
Kostrzyn/Słubice
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Es heißt wieder Schotten dicht in Kostrzyn/Küstrin.

Ulf Grieger

Nachdem festgestellt wurde, dass sich einige Händler mit dem Corona-Virus infiziert haben, sollen nun alle Händler getestet werden, gab die Küstriner Stadtverwaltung am Mittwoch-Nachmittag bekannt.

Update 06.08.2020: 14 Händler aus Słubice mit Corona infiziert.

Die polnischen Grenzbasare in Słubice und Kostrzyn sind geschlossen worden, nachdem bekannt wurde, dass sich mindestens fünf Händler bei einer Hochzeitsfeier mit dem Corona-Virus infiziert hatten. Jetzt müssen alle Händler getestet werden und dürfen ihre Stände erst wieder eröffnen, wenn die Testergebnisse vorliegen.

Am Donnerstagmorgen gab das Veterinäramt in Słubice bekannt, dass 14 von 409 Personen, die bereits am Mittwoch getestet wurden, ebenfalls mit dem Corona-Virus infiziert sind. Sie mussten sich umgehend in Quarantäne begeben. Die negativ getesteten Händler dürfen ihr Stände am Freitag wieder öffnen.

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In Słubice – der Nachbarstadt von Frankfurt (Oder) – ist der größte Markt bereits seit Dienstag geschlossen. Zuvor war bekannt geworden, dass sich fünf Händler – wie es inoffiziell heißt, allesamt Bulgaren – auf einer Hochzeit infiziert haben sollen, die in Kostrzyn stattfand.

Ab heute sind alle drei Basare in Słubice geschlossen. Die Stände dürfen erst wieder geöffnet werden, wenn negative Testergebnisse vorliegen. „Mir ist klar, dass viele Betroffene  nicht zufrieden sind“, sagte der Bürgermeister von Słubice, Mariusz Olejniczak, am Mittwoch gegenüber polnischen Medien. Allerdings sei diese Vorsichtsmaßnahme besser, „als wenn wir die Basare für einen Monat oder länger schließen müssten“.  An deutsche Kunden, die in den vergangenen Tagen auf den Basaren eingekauft haben, erging schon am Montag der Ratschlag, dass sie zum Arzt gehen sollte, falls sie Krankheitssymptome aufweisen.

Die Grenzbasare sind seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Einnahmequellen für die polnischen Grenzstädte. Sie werden vor allem von deutschen Kunden besucht, deren Gesamtzahl jährlich in die Hunderttausende geht.

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