Explosion in Berlin-Marzahn
: Teenager schwer verletzt – explosives Pulver gefunden

UPDATE 31.7., 12:15 Uhr: In Berlin-Marzahn ist ein 17-Jähriger bei einer Explosion schwer verletzt worden. Die Polizei fand weitere verdächtige Substanzen. Der Einsatz dauerte bis in die Nacht an.
Von
Dennis Lloyd Brätsch
Berlin
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Explosion in Berlin-Marzahn: Ein 17-Jähriger erlitt bei einer Explosion in einem Wohnhaus in der Märkischen Allee schwere Verletzungen. Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz. Ein Sperrkreis wurde eingerichtet.

Explosion in Berlin-Marzahn: Ein 17-Jähriger erlitt bei einer Explosion in einem Wohnhaus in der Märkischen Allee schwere Verletzungen. Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz. Ein Sperrkreis wurde eingerichtet.

John Boutin
  • Explosion in Berlin-Marzahn: 17-Jähriger schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz.
  • Verdächtige Substanzen in betroffener Wohnung gefunden – Landeskriminalamt ermittelt.
  • Sperrkreis erweitert, 33 Personen aus umliegenden Wohnungen evakuiert.
  • Märkische Allee teilweise gesperrt, Polizei und Feuerwehr weiterhin vor Ort.
  • Ursache der Explosion und genaue Substanzen noch unklar – Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Berlin-Marzahn hat sich am Mittwochnachmittag (30. Juli) eine schwere Explosion in einem Mehrfamilienhaus ereignet. Polizei und Feuerwehr rückten gegen 15.45 Uhr zu dem Wohnkomplex in der Märkischen Allee aus, nachdem Zeugen eine Detonation gemeldet hatten.

Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt ein 17-Jähriger bei dem Vorfall schwere Verletzungen an den Händen und im Gesicht. Rettungskräfte versorgten ihn noch vor Ort, bevor er unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Auch ein Rettungshubschrauber war bei der Versorgung des Verletzten im Einsatz.

Berlin-Marzahn: Mutmaßlicher Sprengstoff in Wohnung gefunden

Während der ersten Ermittlungen stießen die Einsatzkräfte in der betroffenen Wohnung auf weitere sprengstoffverdächtige Substanzen. Daraufhin wurde das Landeskriminalamt hinzugezogen. Ein speziell ausgebildeter Experte soll in einem Bombenschutzanzug die Räumlichkeiten betreten und die gefährlichen Stoffe untersuchen. Laut Polizei wurden weitere Substanzen sichergestellt, aus denen Sprengstoff hergestellt werden kann. Diese teils flüssigen Stoffe befanden sich in diversen Behältnissen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten, erweiterte die Polizei den Sperrkreis rund um das Gebäude. Insgesamt mussten 33 Menschen aus angrenzenden Hausaufgängen und umliegenden Wohnungen evakuiert werden. Sie wurden von Rettungskräften in Sicherheit gebracht und betreut.

Ermittlungen der Polizei in Berlin-Marzahn dauern weiterhin an

Die Märkische Allee blieb am Abend teilweise gesperrt, zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren vor Ort.

Wie Polizeisprecher Florian Nath mitteilte, dauerte der Einsatz, an dem auch eine Analytische Task Force beteiligt ist, bis in die Nacht hinein an. Es werde wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt. „Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund vor“, sagte die Behördensprecherin.

Der 17-Jährige soll mit explosivem Pulver hantiert haben. Worum es sich genau bei dem Pulver und bei den anderen Stoffen aus der Wohnung handelte, wird laut Polizei nun ermittelt.