Explosion in Schöneberg: Nach Brand sind Wohnungen in Berlin teils unbewohnbar

Nach einer Explosion: Das Sozialamt hat sich um die Notunterbringung der Anwohner in Berlin-Schöneberg gekümmert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
Michael Brandt/dpa- Explosion in Berlin-Schöneberg: Teile der Fassade stürzten herab, das Gebäude ist stark beschädigt.
- Im vierten Obergeschoss entstand ein Brand, der laut Feuerwehr schnell gelöscht wurde.
- Bauaufsicht und THW prüften die Substanz – Drohnen lieferten zusätzliche Aufnahmen.
- Ergebnis: Wohnungen in rechtem und linkem Seitenflügel sind unbewohnbar.
- Das Sozialamt organisiert Notunterkünfte, die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Berlin-Schöneberg sind einige Wohnungen nicht mehr bewohnbar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Menschen wurden laut Polizei nicht verletzt.
Nach der Explosion am Montagabend (30. März 2026) im vierten Obergeschoss des Hauses kam es zu einem Brand, der schnell gelöscht wurde, wie die Feuerwehr mitteilte. Sie war nach eigenen Angaben mit 28 Einsatzkräften vor Ort.
Ein Anwohner habe vor dem Brand einen lauten, explosionsartigen Knall wahrgenommen, teilte die Polizei mit. Brandexperten suchen nun nach dem Auslöser. Ein Bewohner des Vorderhauses berichtete einem dpa-Reporter von einem „Rumms“ und einer Art Beben. Feuerwehr und Polizei seien schnell vor Ort gewesen.
Polizei ermittelt zur Ursache
Das Gebäude wurde laut Feuerwehr stark beschädigt, Teile der Fassade fielen herunter und Teile der Außenwand drohten in den Innenhof zu stürzen. Auf Fotos sind tiefe Risse im Mauerwerk zu erkennen, das Mauerwerk ist teils freigelegt, die Hauswand deutlich geneigt.
Die zuständige Bauaufsicht und das Technische Hilfswerk wurden am Montagabend hinzugezogen, um die beschädigte Bausubstanz einzuschätzen, wie es hieß. Ein Drohnenteam half nach Angaben der Feuerwehr dabei, das beschädigte Objekt aus der Luft zu erkunden.
Das Ergebnis der Bauaufsicht und der Drohnenbilder: Die Wohnungen im rechten und linken Seitenflügel des Hauses können nicht mehr bewohnt werden. Das Sozialamt kümmerte sich um eine Notunterbringung der Bewohner. Der Innenhof wurde der Feuerwehr zufolge vorsorglich gesperrt.
28 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Montagabend im Einsatz, teilte die Feuerwehr mit. Um welche Art von Explosion es sich gehandelt hat, ist Gegenstand der Ermittlungen, gab die Polizei bekannt. Sie ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
