Feuerwerk aus Polen
: Zoll findet 20 Kilo Sprengstoff in Hohenwutzen und Küstrin-Kietz

Die Polizei warnt vor ungeprüften Feuerwerkskörpern aus Polen. Sie gelten teilweise als lebensgefährlich. In Hohenwutzen und Küstrin-Kietz wurden in drei Tagen 20 Kilo Sprengmasse beschlagnahmt.
Von
dpa
Küstrin-Kietz / Hohenwutzen
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Pyrotechnik: Auch ein Packung sogenannter Polenböller, zehn Stück für 27 Euro, wurde vom Zoll entdeckt. Mit Kategorie 4 sind sie höchst gefährlich, dürfen gar nicht an Nutzer ohne Bescheinigung verkauft werden.

Pyrotechnik: Auch ein Packung sogenannter Polenböller, zehn Stück für 27 Euro, wurde vom Zoll entdeckt. Mit Kategorie 4 sind sie höchst gefährlich, dürfen gar nicht an Nutzer ohne Bescheinigung verkauft werden.

Ein Zollbeamter präsentiert eine Packung verbotener „Polenböller“. Am Wochenende vor Silvester stellten die Fahnder in Hohenwutzen und Küstrin-Kietz an der Grenze zu Polen 23 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz fest.

Cornelia Link-Adam
  • 20 Kilo ungeprüfte Feuerwerkskörper aus Polen wurden in Küstrin-Kietz beschlagnahmt.
  • Die Polizei warnt vor der Gefahr solcher Pyrotechnik.
  • Kontrollen fanden an der polnischen Grenze von Freitag bis Sonntag statt.
  • 23 Personen hatten keine Einfuhrerlaubnis für die Feuerwerkskörper.
  • Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Polizei hat bei Einreisekontrollen an der polnischen Grenze zahlreiche verbotene Feuerwerkskörper festgestellt. Von Freitag bis Sonntag (29. Dezember) hätten die Beamten in Hohenwutzen und Küstrin-Kietz den aus Polen kommenden Verkehr kontrolliert, erklärte ein Polizeisprecher.

In insgesamt 23 Fällen konnten kontrollierte Menschen im Alter zwischen 16 und 45 Jahren keine erforderliche Einfuhrerlaubnis für die mitgeführte Pyrotechnik vorweisen. Das Nettogewicht der festgestellten Sprengmasse betrug laut Polizei über 20 Kilogramm.

Was passiert mit der Pyrotechnik aus Polen?

Die Beamten beschlagnahmten die Feuerwerkskörper und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz gegen alle Beteiligten ein. Die beschlagnahmte Pyrotechnik wird nun entsorgt und vernichtet.