Feuerwerk in Berlin
: 60 illegale Böller in Kinderzimmer entdeckt

Ein Vater sucht im Zimmer seines Sohnes einen Schlüssel - und stößt auf ein kleines Depot gefährlicher Böller aus dem Ausland. Der Kontakt zum Verkäufer kam wohl über Instagram zustande.
Von
dpa
Berlin
Jetzt in der App anhören

Ein Vater findet im Zimmer seines Sohnes in Berlin Dutzende illegaler Böller aus dem Ausland. (Symbolbild)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Vater entdeckt in Berlin-Neukölln 60 illegale Böller im Kinderzimmer seines Sohnes.
  • Zwölfjähriger kaufte gefährliche Pyrotechnik über Instagram – Polizei warnt vor den Risiken.
  • Junge bastelte bereits aus Schwarzpulver eigene Sprengkörper – großes Verletzungsrisiko.
  • Vater brachte die gefährlichen Böller zur Polizei und verhinderte mögliche Katastrophe.
  • Weitere illegale Pyrotechnik in Lichtenberg entdeckt – Polizei fand zudem verdächtiges Pulver.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Kinderzimmer seines zwölfjährigen Sohnes hat ein Vater in Berlin-Neukölln Dutzende gefährliche und nicht zugelassene Böller gefunden. Die Polizei sprach von einem „Karton voller illegaler Polen- und Tschechenböllern“, die der Vater nur durch Zufall bei der Suche nach einem Schlüssel entdeckt habe.

Der Junge habe über Instagram Kontakt zu einem Verkäufer aufgenommen und rund 60 „extrem gefährliche Sprengkörper“ gekauft. „Diese Böller haben die Sprengkraft, Finger abzureißen oder schwere Verletzungen zu verursachen.“

Zudem habe der Junge bereits damit begonnen, aus dem Schwarzpulver mehrerer Böller in der Hülle eines Klebestiftes einen eigenen Böller zu basteln. Ein Funke hätte gereicht, „und die Folgen wären verheerend gewesen“. Der Vater habe den Karton zur Polizei gebracht. 

Die Polizei betonte: „Kinder unterschätzen die Gewalt illegaler Böller.“ Eltern sollten mit ihren Kindern sprechen und sie aufklären und warnen.

In einem Keller in Rummelsburg im Bezirk Lichtenberg stieß die Polizei nach einem anonymen Hinweis ebenfalls auf nicht erlaubte Pyrotechnik. Dazu lagerten dort große Mengen an Tabletten und mehrere Kilogramm verdächtigen Pulvers, wie mitgeteilt wurde.