Geburt an der Charité: Fünflinge in Berlin geboren

Eine Frau hat an der Berliner Charité Fünflinge auf die Welt gebracht (undatierte Aufnahme). Auf dem Bild zu sehen sind vorne v.l. Prof. Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin, die Eltern mit vier Kindern. Hinten v.l.: Neonatologin Dr. Monika Berns, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Jessica Blauert und Jasmin Barthel, Studentin der Hebammenwissenschaften. Kind Nummer fünf liegt im Inkubator.
-/Charité/dpa- Eine Frau brachte an der Berliner Charité Fünflinge zur Welt – ein seltenes Ereignis.
- Zwei Mädchen und drei Jungen wurden Ende September per Kaiserschnitt geboren.
- Ein 25-köpfiges Team sorgte für eine reibungslose Geburt in der 28. Schwangerschaftswoche.
- Kinder und Mutter sind wohlauf, die Neugeborenen haben ihr Geburtsgewicht bereits verdoppelt.
- Bisherige Fortschritte der Babys „ausgesprochen erfreulich“ – Entlassung nach Hause bei Stabilisierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Frau hat an der Berliner Charité Fünflinge auf die Welt gebracht. Zwei Mädchen und drei Jungen wurden Ende September in der Klinik für Geburtsmedizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin geboren, wie das Krankenhaus am Donnerstag mitteilte. Die fünf Kinder und ihre Mutter seien wohlauf. Die Neugeboren entwickelten sich demnach prächtig und konnten ihr Geburtsgewicht bereits mehr als verdoppeln.
„Die Geburt von Fünflingen ist eine medizinische Rarität“, hieß es in der Mitteilung. Die Charité machte keine Angaben, ob es sich um eine künstliche Befruchtung handelt.
Durch die Seltenheit sei die Geburt von Fünflingen auch für erfahrene Geburtsmediziner ein außergewöhnliches Ereignis sowie eine besondere logistische Herausforderung, sagte Wolfgang Henrich, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin der Charité.
Fünflinge in Berlin: Geburt erfordert „perfekt eingespieltes Team“
Am Ende der 28. Schwangerschaftswoche kamen die fünf Kindern den Angaben nach per Kaisergeburt auf die Welt. Dabei sei ein 25-köpfiges interdisziplinäres Team anwesend gewesen. „Eine solche Geburt erfordert ein perfekt eingespieltes Team aus Geburtsmedizin, Anästhesie, Neonatologie, Hebammen und OP-Pflegefachkräften“, sagte Henrich. „Wir sind froh, dass alles reibungslos verlaufen ist und es der Mutter und den Kindern gut geht“.
Unmittelbar nach der Entbindung habe das Team der Klinik für Neonatologie die Erstversorgung übernommen. „Mehrlingsfrühgeburten verlangen gerade in den ersten Stunden höchste Aufmerksamkeit“, sagte Christoph Bührer, Direktor der Klinik für Neonatologie. Die Neonatologie beschäftigt sich mit der Behandlung von Neugeborenen, insbesondere Frühgeborenen.
Bisherige Fortschritte der Kinder „ausgesprochen erfreulich“
Derzeit werden die Neugeborenen weiterhin auf einer neonatologischen Station betreut. Vor allem bei Mehrlingsgeburten benötigten einige Kinder mehr Zeit, um Körpergewicht zuzulegen oder ihre Körperfunktionen zu stabilisieren. „Wir beobachten die Entwicklung intensiv, aber gelassen, die bisherigen Fortschritte sind ausgesprochen erfreulich“, so Bührer. Wenn die Babys kräftig genug seien, könnten sie nach Hause entlassen werden.
„Wir sind glücklich, unsere fünf Kinder wohlbehalten und gesund in den Armen halten zu können“, sagt die Mutter laut Mitteilung. Sie fühlten sich hervorragend betreut, freuten sich aber auch, wenn sie gemeinsam nach Hause könnten. „Bis dahin beobachten wir jeden Tag neu, wie unsere Lieblinge wachsen und gedeihen.“
Nach eigenen Angaben ist die Klinik für Geburtsmedizin die größte geburtshilfliche Einrichtung in Deutschland. Dort werden jedes Jahr demnach mehr als 5.000 Kinder geboren.

