Angriff in Finsterwalde
: Verdächtiger kommt nach Attacke auf Behörden-Mitarbeiterin in U-Haft

UPDATE, 17. Juli, 13.33 Uhr: Eskalation im Jugendamt: Nach dem Angriff auf eine Mitarbeiterin in der Kreisverwaltung in Finsterwalde kommt der Verdächtige nun in Untersuchungshaft.
Von
dpa
Finsterwalde
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Angriff auf Mitarbeiter in Kreisverwaltung Elbe-Elster

Angriff auf Mitarbeiter der Kreisverwaltung in Finsterwalde: Die Polizei sichert Spuren.

Frank Hammerschmidt/dpa
  • Verdächtiger steht heute in Finsterwalde vor dem Haftrichter – Verdacht auf versuchte Tötung.
  • Angriff im Jugendamt: Er bedrohte eine Mitarbeiterin und legte Feuer in ihrem Büro.
  • Der 35-Jährige wurde außerhalb des Gebäudes festgenommen, Motiv bleibt unbekannt.
  • Vier Menschen kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
  • Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag, der Haftrichter entscheidet über U-Haft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Angriff in einem Jugendamt in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster) im Süden Brandenburgs kommt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft habe Haftantrag gestellt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts, sagte ein Sprecher der Polizei.

Ein Haftrichter habe die Untersuchungshaft angeordnet. Zu den Hintergründen und dem Motiv für den Angriff machte der Polizeisprecher bislang keine Angaben. „Die Motivlage wird derzeit geprüft“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Cottbus.

Nach Aussagen von Brandenburgs Innenminister soll es um unterschiedliche Ansichten über eine Kindeswohlgefährdung gegangen sein. „Dass dann der jeweilige Vater hier in diesem Fall dazu übergeht, einen Angriff auf die Mitarbeiter des Jugendamts (...) durchzuführen, zeigt einerseits wie gefährlich er ist und wie schlecht Kinder auch in seiner Obhut wahrscheinlich aufgehoben sind“, sagte Innenminister Jan Redmann (CDU) dem RBB.

Im Jugendamt in Finsterwalde – einer Außenstelle der Kreisverwaltung – bedrohte ein Mann am Donnerstag eine Mitarbeiterin und legte Feuer in ihrem Büro. Der 35-Jährige wurde außerhalb des Gebäudes festgenommen.

Nach Angaben der Polizei kamen vier Menschen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.