Parallel zum geplanten Start der Tesla-Fabrik in Grünheide im Sommer soll der Autobahnring auf diesem Abschnitt saniert werden. Das bestätigte Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) in einem Interview der „Potsdamer Neuesten Nachrichten“ und des „Tagesspiegel“ (Montag). Es geht um die Strecke zwischen Erkner und Freienbrink. „Wir haben uns den Betonkrebs-Befund nicht ausgesucht. Diese Sanierung ist nötig. Es ist auch für die Gigafactory besser, das so schnell wie möglich zu tun“, sagte Beermann. Trotz der vielen Mitarbeiter und der Zuliefer-Lkw sieht der Minister keinen Verkehrskollaps kommen.

Bau einer Autobahn-Auffahrt im Januar

„Der Verkehr um die Gigafactory wird nicht zusammenbrechen, weder am Anfang noch später“, sagte Beermann laut der Zeitung. Der Standort habe bereits jetzt eine hervorragende Anbindung, direkt an der Autobahn und mit der nahen Schienenverbindung Berlin-Frankfurt/Oder-Polen. Im Januar werde mit dem Bau einer neuen temporären Autobahn-Auffahrt begonnen. Im Berufsverkehr werde der Regionalexpress 1 eine Schlüsselrolle spielen. Es gebe auch Überlegungen, von Erkner zur Gigafactory eine Fahrradtrasse zu bauen. „Das ist auch ein Wunsch von Tesla, wir unterstützen das“, wird Beermann zitiert.
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