Die Genehmigung ist ein wichtiger Schritt für den Bau der Fabrik, da in Brandenburg nur bis Ende Februar Bäume gefällt werden dürfen. Ein weiterer Zeitverzug hätte das Projekt womöglich gefährdet. Wie das Umweltministerium am Donnerstag mitteilte, handele es sich bei der vorzeitigen Zulassung noch nicht um eine endgültige Entscheidung. "Das Genehmigungsverfahren läuft weiter", heißt es in einer Mitteilung. Deshalb führe Tesla die Arbeiten zunächst auf eigenes Risiko durch. Gäbe es wider Erwarten kein grünes Licht für das Autowerk, sei der Investor verpflichtet, den ursprünglichen Zustand des Geländes wiederherzustellen. Für den gerodeten Wald sind dann Ersatzpflanzungen vorgeschrieben.
Für den vorzeitigen Baubeginn hat das Landesumweltamt einige Auflagen an das US-Unternehmen erteilt. Dabei gehe es unter anderem um den Lärmschutz. Die Messwerte an Wohnhäusern, die an das Betriebsgelände angrenzen, dürfen tagsüber 70 Dezibel nicht überschreiten. In dieser Größen­-ordnung werden Geräusche von Staubsaugern und Haartrocknern eingeordnet. In der Nacht beträgt der Wert zwischen 40 und 55 Dezibel.
Noch unklar blieb am Donnerstag, wie hoch der endgültige Kaufpreis für das 300 Hektar große Gelände sein wird. Der Landesbetrieb Forst hatte den Wert  auf knapp 41 Millionen Euro festgelegt. Ein Gutachten soll klären, wie viel Geld Tesla am Ende wirklich zahlen muss. Die Expertise wird erst nächste Woche fertig.