Globaler Klimastreik: Erste Fridays-for-Future-Demo in Eberswalde und Bernau mit Corona-Regeln

Fridays-for-Future-Demo in Eberswalde: Erstmals seit Beginn der Pandemie-Beschränkungen ruft die Bewegung im Barnim wieder zu größeren Protesten auf. Im vergangenen Jahr kamen mehr als 1200 Menschen zum Klimastreik auf den Bahnhofsplatz.
Thomas BurckhardtErstmals seit Beginn der Corona-Einschränkungen ruft die Bewegung Fridays for Future am 25. September zu größeren Protesten weltweit auf. Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ mobilisieren die Anhänger zum globalen Klimastreik. Demonstrationen sind auch in Eberswalde und in Bernau geplant. In Eberswalde beginnen die Proteste um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz. In Bernau startet die Demo bereits um 14 Uhr, ebenfalls am Bahnhofsplatz. Geboten werde ein abwechslungsreiches Programm mit informativen Reden und kulturellen Beiträgen, teilen die Barnimer Initiatoren von Fridays for Future mit.
Demo wegen Corona in Blöcke geteilt
Um sicherzugehen, dass die Proteste coronakonform ablaufen, habe man gemeinsam mit dem Ordnungsamt ein Infektionsschutzkonzept ausgearbeitet, heißt es in einem Aufruf in den sozialen Medien. So sollen Teilnehmer der Demonstrationen Masken tragen, Abstand halten und sich die Hände waschen. „Zudem werden wir den Demozug in Blöcke aufteilen“, heißt es weiter. „Diese werden wir am Bahnhofsvorplatz deutlich kennzeichnen und euch einweisen“, richten sich die Organisatoren an Teilnehmer.
Kohleausstieg bis 2030 gefordert
Zum globalen Klimastreik vor einem Jahr hatte die Bewegung deutschlandweit mehr als eine Million Menschen auf die Straßen gebracht. Weitere Streiks im März und April im Internet fanden im Internet statt. Nun sollen die Proteste erstmals wieder auf die Straßen ziehen. Parteiunabhängig fordert die Bewegung von der deutschen Regierung den Kohleausstieg bis spätestens 2030 und die Klimaneutralität Deutschlands bis 2035.