MOZ+MOZ+Hund in Brandenburg
: Warum das Abschaffen der Rasse-Liste nicht reicht

In Brandenburg ist die Rasse-Liste für Hunde abgeschafft. Eine neue Verordnung gilt. Einen wesentlichen Punkt berücksichtigt sie nicht. Das ist aufgrund der Beiß-Statistik aber nötig.
Kommentar von
Diana Maltseva
Frankfurt (Oder)
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Der Pitbull "Comtesse" ist hinter Gittern im Tierheim Frankfurt Fechenheim (Foto vom 05.01.2001). Comtesse hat kaum Chancen, das Tierheim in Frankfurt-Fechenheim jemals wieder zu verlassen. Seit vier Monaten belegt die 20 Monate alte Pitbull-Hündin zusammen mit Billy, einem American Bulldog-Rüden, eine Box in Hessens größtem Tierheim. 109 Hunde leben derzeit in dem Heim, 42 davon gehören einer Kampfhundrasse an. "Da kann ein Tier noch so lieb sein, wir werden keinen Kampfhund mehr los", sagt Tierheimleiter Stefan Regenberg. dpa/lhe (zu dpa lhe/lrs 001 vom 23.01.2001) +++ dpa-Bildfunk +++

Dieser Pitbull ist hinter Gittern. Seit Brandenburg die Rasse-Liste abgeschafft hat, hat auch dieser Hund eine größere Chance vermittelt zu werden. Doch nicht nur aus der Sicht von Tierschützern hat die neue Verordnung Lücken, die behoben werden müssen. (Symbolbild)

Frank May/dpa