Infrastruktur: Bus und Bahn oft schwer zu erreichen

Oft weit entfernt: Haltestellen für Bus und Bahn.
Sergej ScheibeBrandenburger haben nicht nur das Problem, beim Anschluss auf Autos angewiesen zu sein. Seit der Bahnreform wurden über 100 Stationen stillgelegt. Darunter leiden vor allem Bewohner des ländlichen Raums. Denn im Gegenzug wurden nur 15 Stationen ins Streckennetz aufgenommen. Eine von Allianz pro Schiene unternommene Auswertung der Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beweist, dass ostdeutsche Städte wesentlich besser angebunden sind als kleinere Kommunen. Während Dresdener Busse und Bahnen zu 99,7 Prozent gut erreichen können, sind es in Landkreisen wie dem ostdeutschen Schlusslicht Spree-Neiße nur 61,3 Prozent. Unter den „Flop Ten“ sind die Prignitz (Platz 68, 71,9 Prozent) und Ostprignitz-Ruppin (Platz 71, 69,2 Prozent).
