Kinder: Ferientipps in Berlin - Da geht doch was

Wieder geöffnet: Auch die Giraffe vor dem Legoland trägt Mundschutz.
Jörg Carstensen/dpaDas FEZ in der Wuhlheide zum Beispiel hat sein Ferienprogramm vom 27. Juni bis 9. August einfach ganz nach draußen verlegt. Auf dem 20 000 Quadratmeter großen Areal in Köpenick mit Ritterlager, Entdeckerinsel, Badesee und Lehm- und Wasserspielplatz können die Besucher Gold schürfen, mit einem Großkatapult schießen oder Kräutermärchen lauschen. Auf einer Survival-Tour lernen Kinder, eine Feuerstelle einzurichten und Nachrichten ohne Handy zu übertragen. Wer wissen möchte, ob Tomatenfische nach Tomaten schmecken, und sich traut, Imkern bei der Arbeit zu helfen, ist bei der Na-T(o)ur richtig.
Die Tagestickets von fünf Euro pro Person können momentan nur online und nur für dreistündige Zeitfenster dienstags bis donnerstags und an den Sonnabenden und Sonntagen unter www.tickets.fez-berlin.de erworben werden.
Das Haupthaus des Deutschen Technikmuseums in Kreuzberg hat dagegen nach wie vor geschlossen. Aber seit dem 16. Juni kann man einen Teilbereich an der Ladestraße mit einer Oldtimer-Ausstellungen sowie der Schau "Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ besuchen. Weil sich nur 200 Besucher gleichzeitig in dem gesonderten Museumstrakt aufhalten dürfen, kann es am Eingang (über die Möckernstraße 26, Ecke Tempelhofer Ufer) zu Wartezeiten kommen. Dafür kostet der Eintritt mit vier Euro/ermäßigt zwei Euro nur die Hälfte. Der Besuch der Ausstellung ist für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren allerdings nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung möglich.
Von Legoland bis Sealife
Den trägt jetzt auch die riesige Giraffe aus zig kleinen Bausteinen vor dem Legoland am Potsdamer Platz. Auch die große Indoor-Einrichtung in der Besucher Wahrzeichen aus Lego bewundern und allerhand selbst zusammenbauen können, hat inzwischen wieder von donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Ähnlich eingeschränkte Öffnungszeiten und Regularien beim Buchen gelten auch für die anderen Attraktionen der Merlin Entertainment Group, wie das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, das Riesen-Aquarium Sealife oder die Miniaturwelt Little Big City.
Einzig das Gruselkabinett Berlin Dungeon muss weiterhin geschlossen bleiben, weil es mit seinen Live-Schauspielern unter Tage vom Berliner Senat als Theater eingestuft wird.
Für Mädchen von sieben bis zwölf Jahren, die gerne mal unter freiem Himmel und grünem Blätterdach forschen, pirschen, schnitzen und toben wollen, bietet die Waldschule Buch vom 29. Juni bis zum 3. Juli jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr die Aktion „Mach mit – Eine Woche Wald“ an. Im Preis von 90 Euro ist ein warmes Mittagessen enthalten. Wenn das Wetter mitspielt, wird am Lagerfeuer gekocht. Anmeldung unter ws-bucherforst@web.de oder unter Telefon 030 94114733. Interessierte sollten sich sputen. Die Waldwochen für Jungen sind schon ausgebucht.
Aktion der Stadtmission
Die Berliner Stadtmission dagegen hat in der Corona-Zeit extra ein Programm aufgelegt, damit Kinder trotz Kurzarbeit, Jobverlust und leeren Haushaltskassen der Eltern etwas erleben können. „Summer-in-the-Kiez“ heißt das durch Spenden finanzierte Programm für Kinder von sechs bis 14 Jahren, das am Montag, 29. Juni, in der Lehrter Straße in Moabit startet. Für 20 Euro Teilnahmegebühr können Interessierte eine ganze Woche lang entweder von 9 bis 12 oder von 14 bis 17 Uhr montags bis freitags gemeinsam baden gehen, Paddeltouren unternehmen, kreativ sein oder Bogen schießen lernen.
Wie die Anmeldemodalitäten aussehen, steht online unter: www.berlinerstadtmission.de/ferienprogramme oder kann unter der Rufnummer 0151 20315157 erfragt werden. Gesucht werden übrigens auch noch Ehrenamtliche, die Lust haben, Kindern eine schöne Zeit zu ermöglichen.