Klimaschutz: Greenpeace demonstriert für Senkung der CO2-Werte in Berlin

Bei einer Greenpeace-Aktion steht ein CO2-Schriftzug vor dem Brandenburger Tor, aus dem Flammen schlagen. Mit der Aktion fordern Aktivisten der Umweltschutz-Organisation Greenpeace die Bundesregierung auf, den CO2-Ausstoß in Deutschland weiter zu reduzieren und auf die Einhaltung der Ziele des Weltklimagipfels von Paris zu achten.
Jörg Carstensen/dpaUmweltaktivisten von Greenpeace haben am Donnerstagmorgen mit einem rund fünf Meter großen CO2-Schriftzeichen, aus dem Flammen loderten, vor dem Brandenburger Tor für die Senkung der CO2-Werte demonstriert. Greenpeace wolle damit auf die Wichtigkeit der Senkung der CO2-Werte, also des klimaschädlichen Kohlendioxids, aufmerksam machen und fordere von Kanzlerin Merkel ein „Recht auf Zukunft“, heißt es in einem Tweet der Organisation.
Drastische CO2-Senkung bis 2030 gefordert
Diese Zukunft sei nur durch Senkung der CO2-Werte um mindestens 70 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990 gesichert. Mit der Aktion reagieren die Umweltaktivisten auf den 12. Petersberger Klimadialog.
Kanzlerin Merkel spricht am heutigen Donnerstag beim Klimadialog vor Ministerinnen und Ministern aus rund 40 Staaten. Der Petersberger Klimadialog behandelt seit 2010 aktuelle Fragen des internationalen Klimaschutzes. In diesem Jahr steht die Vorbereitung der UN-Klimakonferenz „COP26“, die im November 2021 in Glasgow (Schottland) stattfinden soll, im Fokus.