MOZ+MOZ+Mord in Rüdersdorf
: Angriff auf Ehefrau – diese Spuren deuten auf Heimtücke hin

Ein Mann aus Rüdersdorf wird verdächtigt, seine Frau ermordet zu haben. Im Prozess am Landgericht Frankfurt (Oder) nennt eine Expertin für Blutspuren Ergebnisse, die den Angeklagten belasten.
Von
Sabine Rakitin
Frankfurt (Oder)
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Michele-Nadine Wagner, Wissenschaftlerin, hält in einem Forensik-Labor der Hochschule Mittweida eine verdünnte Probe mit Schweineblut in der Hand. Die Forensikerin forscht unter anderem zur altersbedingten Veränderung einer Blutprobe. Seit 2014 werden in Mittweida im Studiengang Allgemeine und Digitale Forensik Studierende aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Raum ausgebildet. Zum ursprünglichen Bachelor-Studiengang kamen inzwischen ein Master für Cybercrime/Cybersecurity und zwei weitere Angebote hinzu. Für alle zusammen bewerben sich pro Semester etwa 300 junge Leute, in der Forensik sind es bis 140 Studierende. (zu dpa-Korr: «Forensik in Mittweida: Wenn Blut im Dienst der Wissenschaft spritzt») +++ dpa-Bildfunk +++

Forensische Ermittler können aus dem am Tatort gefundenen Blut wichtige Ergebnisse über ein Verbrechen herausfinden. Auch nach dem Mord in Rüdersdorf fand eine Expertin Interessantes heraus. (Symbolbild)

picture alliance/dpa