Ob Brandenburg ein Rassismusproblem hat und welche Erfahrungen Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe oder Migrationshintergrund hier machen, darüber berichten vier betroffene Brandenburgerinnen und Brandenburger.

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Sophie Sumburane ist 32, in Potsdam geboren und aufgewachsen. Sie engagiert sich bei der Partei Die Linke und ist freie Autorin. Alltagsrassismus erlebt sie, seit ihr Mann 2008 nach Deutschland kam und die beiden drei dunkelhäutige Kinder haben. Im Podcast berichtet sie von Situationen, bei denen ihren Kindern von wildfremden Menschen auf der Straße in die Haare gegriffen und mit welchen Beschimpfungen ihr Mann konfrontiert wird.
Jibran Khalil ist seit 2013 in Deutschland. Der gebürtige Pakistaner hat seitdem an unterschiedlichen Orten in Brandenburg gelebt. Im Podcast berichtet er von seinen Erlebnissen und wie sehr er sich wünscht, dass weiße Menschen etwas sagen in Situationen, bei denen nicht-weiße Menschen rassistische angegriffen werden.
Obiri Mokini kam 1996 als Geflüchteter aus Nigeria nach Deutschland. Obwohl auch er Rassismus erlebt, spricht er im Podcast über die Menschen, die "ihm viel Liebe gezeigt haben", wie er es nennt. Trotz 15 Jahren im Übergangswohnheim in Bad Belzig, hat er fast nur Positives über Brandenburg und seine Menschen zu berichten.
Milos Savkovic wird beim Fußballspielen in der Brandenburg-Liga immer wieder Opfer von rassistischen Angriffen. Der 25-jährige Bosnier erzählt von diversen Zwischenfällen auf und neben dem Platz und dass er sich ein hartes Durchgreifen der Schiedsrichter und des Verbandes wünscht.
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