Mysteriöser Fall
: Neue Hinweise im Fall Rebecca

Seit mehr als acht Wochen wird die Schülerin Rebecca aus Neukölln schon von der Polizei gesucht – erfolglos.
Von
Harriet Stürmer
Berlin
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Suche am Wolziger See

dpa/Patrick Pleul

Laut der Schilderung des Mädchens konnte sich Rebecca schließlich losreißen und wegrennen. Persönlich werde die Zehnjährige nach jetzigem Stand nicht mit Rebeccas Eltern sprechen, weil die Mutter des Mädchens dagegen sei, wie „RTL.de“ weiter schreibt.

Mehr als 2000 Hinweise zum Verschwinden von Rebecca sind bisher alleine bei der Polizei eingegangen. Einige Hinweisgeber richten sich aber auch direkt an die Familie. Ein Hinweis aus Polen hat den Vater des Mädchens nun dazu veranlasst, eine Video-Botschaft mit polnischen Untertiteln über den Fernsehsender „RTL“ verbreiten zu lassen. Denn ein Mann habe sich bei der Familie gemeldet und angegeben, er habe Rebecca in einem Einkaufszentrum in Polen gesehen.

In der Videobotschaft ruft der Vater die Menschen zu Hilfe auf, jeder der etwas gesehen habe, solle sich bitte melden und weitere Hinweise zum Verbleib von Rebecca geben. In dem Video richtet er sich auch direkt an seine Tochter. Mit den Worten: „Becci, komm nach Hause, alles ist zu regeln. Alles kein Problem.“

Die Berliner Polizei hatte zuletzt erneut am Herzberger See (Oder-Spree) nach der verschwundenen 15-Jährigen gesucht. Etwa 35 Polizisten und Helfer waren dort am Dienstag im Einsatz. Die Polizei nimmt an, dass Rebecca getötet wurde. Sie verdächtigt den Schwager.