Die Linksfraktion im Landtag spricht sich gegen eine Fahrpreiserhöhung im öffentlichen Nahverkehr im kommenden Jahr aus und fordert, dass die Landesregierung sich gegen eine Erhöhung der Fahrpreise im Aufsichtsrat des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ausspricht. Dies erklärte der verkehrspolitische Sprecher Christian Görke der Fraktion am Dienstag in Potsdam.

Gelderstattung statt Preiserhöhung?

Er fordert, dass der Bund die Einnahmenrückgänge der Verkehrsunternehmen durch die Corona-Krise vollständig kompensieren solle. Statt die Preise zu erhöhen, sollten die Abo-Kunden Geld für die Lockdown-Zeit erstattet bekommen, in der sie die Verkehrsmittel nicht nutzen konnten.
Für die Linken sei eine „Nullrunde“ das richtige Signal. Eine Erhöhung sei kontraproduktiv, wenn die Fahrgäste bewogen werden sollen, wieder in die Verkehrsmittel einzusteigen, so der verkehrspolitische Sprecher der Linken.