Ölspur Autobahn A13 Groß Köris
: Kleintransporter verliert Öl – Feuerwehr im Dauereinsatz

Der Transport von 1,5 Tonnen Öl in einem unsachgemäßen Behälter hielt Feuerwehr und Polizei an der Autobahn A13 bei Groß Köris für sieben Stunden auf Trab.
Von
Sebastian Appianing
Groß Köris
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Die Feuerwehr war bei Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald mehrere Stunden im Einsatz. (Symbolfoto)

Philipp von Ditfurth / dpa

Am Mittwoch, 9. August, wurde die Polizei zu einer Ölspur auf einer Straße in der Nähe der Autobahn A13 bei Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald gerufen. Der Vorfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr, endete allerdings erst gegen 23 Uhr. Schuld daran waren einige Komplikationen.

Nachdem jemand die Ölspur gemeldet hatte, konnte die Polizei relativ schnell den Verursacher feststellen: ein Kleintransporter mit deutschem Kennzeichen. Dieser wurde in der Nähe der Autobahnabfahrt Groß Köris auf der Rankenheimer Straße angehalten.

Bei der Ermittlung der Personalien stellte sich heraus, dass sowohl Fahrer als auch Beifahrer aus Serbien stammen. Diese gaben an, dass sie das Öl geschenkt bekommen hatten und es weiterverkaufen wollten. Laut Polizeiangaben führte dies zum Verdacht auf Hehlerei.

Öl drohte aus zu kleinem Behälter überzulaufen

Die Polizei entschied, das Fahrzeug abzuschleppen, da es nicht für den Transport von 1,5 Tonnen (mehr als 1700 Liter) Öl geeignet war. Ein hinzugerufener Abschleppdienst konnte das Fahrzeug jedoch nicht abschleppen, da das Öl drohte überzulaufen. Um was für ein Behältnis es sich genau handelte, teilte die Polizei nicht mit.

Daraufhin wurde die Feuerwehr, die inzwischen die Ölspur beseitigt hatte und eigentlich den Einsatzort verlassen wollte, erneut hinzugerufen. Das Öl wurde umgepumpt und dann konnte der Kleintransporter abgeschleppt werden.

Im Zuge der Ermittlungen hat die Polizei mehrere Anzeigen geschrieben. Beide Personen durften ihre Fahrt jedoch fortsetzen.