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: Bei Enteignung – dreht Rosneft die Druschba zu?

Zuletzt forderte Michael Kellner (Grüne) die Enteignung von Rosneft, Mehrheitseigner der PCK-Erdölraffinerie Schwedt. Wie würde das Unternehmen reagieren? Das sagt der Anwalt.
Von
Katharina Schmidt
Schwedt
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Anlagen zur Rohölverarbeitung auf dem Gelände der PCK-Raffinerie GmbH am Abend. Die Raffinerie in der Uckermark im Nordosten von Brandenburg versorgt große Teile des Nordostens Deutschlands mit Treibstoff. Sie gehört mehrheitlich zwei Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft. Bis Ende 2022 verarbeitete PCK vor allem Rohöl aus Russland. Die Bundesregierung beschloss im Zuge der Sanktionen wegen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine einen Verzicht auf russisches Öl. Als Alternative kommt Öl über Danzig und Rostock sowie aus Kasachstan. Der Bund verhängte im September 2022 eine Treuhandverwaltung über Rosneft Deutschland und RN Refining & Marketing, die Mehrheitseigner von PCK. Dies begründete er mit einer drohenden Gefahr für die Versorgungssicherheit in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine. +++ dpa-Bildfunk +++

Anlagen zur Rohölverarbeitung auf dem Gelände der PCK-Raffinerie am Abend. Der russische Konzern Rosneft hält über seine deutschen Tochterfirmen 54,1 Prozent an der Erdölraffinerie in Schwedt und will eigentlich verkaufen. Doch der Prozess stockt.

Patrick Pleul/dpa