MOZ+MOZ+PCK Erdölraffinerie Schwedt
: Westwind im Odertal – Polen besorgt wegen Emissionen

In polnischen Gemeinden an der Oder blickt man misstrauisch auf die Schornsteine der PCK Erdölraffinerie Schwedt. Warschau drängt auf Untersuchungen zu den Auswirkungen des Schadstoff-Ausstoßes.
Von
Nancy Waldmann
Schwedt
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Anlagen zur Rohölverarbeitung auf dem Gelände der PCK-Raffinerie GmbH am Abend im Licht der untergehenden Sonne. Die Raffinerie in der Uckermark im Nordosten von Brandenburg versorgt große Teile des Nordostens Deutschlands mit Treibstoff. Sie gehört mehrheitlich zwei Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft. Bis Ende 2022 verarbeitete PCK vor allem Rohöl aus Russland. Die Bundesregierung beschloss im Zuge der Sanktionen wegen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine einen Verzicht auf russisches Öl. Als Alternative kommt Öl über Danzig und Rostock sowie aus Kasachstan. Der Bund verhängte im September 2022 eine Treuhandverwaltung über Rosneft Deutschland und RN Refining & Marketing, die Mehrheitseigner von PCK. Dies begründete er mit einer drohenden Gefahr für die Versorgungssicherheit in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine. +++ dpa-Bildfunk +++

Anlagen zur Rohölverarbeitung auf dem Gelände der PCK-Erdölraffinerie in Schwedt am Abend im Licht der untergehenden Sonne mit einigen ihrer Schornsteine.

Patrick Pleul/picture alliance/dpa