Pfingsten: Wanderungen, Museen und andere Ausflugs-Tipps in Brandenburg
Für große und kleine Abenteurer bietet der Kletterwald Potsdam alles, was zu einem spannenden Tag gehört. Zehn Parcours bieten einen Höhenflug für Körper und Geist. Am langen Pfingstwochenende ist täglich 11 bis 19 Uhr geöffnet. Albert-Einstein-Straße 49.
Neben dem Schloss Ribbeck ist die Alte Schule maßgeblich daran beteiligt, dass der durch den berühmten Birnbaum bekannt gewordene Ort im Havelland wieder ein lebendiges Ausflugsziel geworden ist. Das ehemalige Klassenzimmer ist vollständig eingerichtet und kann mit seiner Ausstellung täglich von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Wegen Corona sind aber vorerst weiterhin keine Besuche von Gruppen und öffentliche Führungen möglich. Am Birnbaum 3.
Anfang des 20. Jahrhunderts suchten viele Schwindsüchtige Heilung auf einem 140 Hektar großen Gelände vor den Toren Berlins: in Beelitz-Heilstätten (Potsdam-Mittelmark). Leider finden zurzeit noch keine Führungen auf der historischen Anlage statt. Die Weltkriegsruine „Alpenhaus“ kann jedoch besichtigt werden; am Pfingstwochenende von 11 bis 18 Uhr. Straße nach Fichtenwalde 13.
Einer der beliebtesten Wanderwege im Naturpark Hoher Fläming ist der Bergmolchwanderweg (14 Kilometer) zwischen Raben und Rädigke, der auch auf die Mittelalterburg Rabenstein führt. Wegen Corona hat die Burg bis auf Weiteres geschlossen. Als Alternative besteht die Möglichkeit, statt des Weges durch das Naturschutzgebiet Planetal zur Burg ausweichend die alte Kopfsteinpflasterstraße „Zur Burg“ zwischen Dorf und Burg zu nutzen. Im Dorf beziehungsweise oben vor der Burg angekommen, können Spaziergänger dann der weiteren Ausschilderung zum Bergmolchwanderweg folgen.
Wünsdorf (Teltow-Fläming) wartet mit einer bewegten Militärgeschichte auf. Viele Geschichten aus der fast 100-jährigen militärische Nutzung lassen sich hier entdecken. Auf den Bunkertouren und in den Museen wird dazu Gelegenheit geboten. Für die Teilnahme an einer Bunkertour ist die telefonische Anmeldung Bedingung: 033702 9600. Zehrensdorfer Straße 12.
Das Einsteinhaus Caputh (Potsdam-Mittelmark) öffnet an diesem Sonnabend wieder. Gruppen- und Sonderführungen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht. Geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Am Waldrand 15-17.
Ein Wochenende inmitten von viel Natur erwartet Besucher in der authentisch nachgebauten Westernstadt „El Dorado“ in Templin (Uckermark). Allerdings findet zu Pfingsten noch kein regulärer Parkbetrieb statt. Das Pfingstangebot (zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Frühstück ab 129 Euro) beinhaltet eine Freikarte für den Parkbesuch zu einem späteren Zeitpunkt. Telefon 03987 2084303.
Der Familiengarten Eberswalde (Barnim) ist ein Landschaftspark auf den Flächen eines alten Walzwerks. Das 17 Hektar große Gelände versetzt Garten- wie Industriebegeisterte in Verzückung. Kinder können die Feen- und Märchenwälder erobern. Am Alten Walzwerk 1.
Im Spreewaldmuseum Lehde können Besucher erfahren, wie die Menschen im 19. Jahrhundert im Spreewald lebten. An der Giglitza 1a. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr. Telefon 03573 8702440
Im Freizeitpark Germendorf (Oberhavel) gibt es alles, was Kinderherzen höher schlagen lässt – vom Streichelzoo bis zur Märchenbahn. Und tatsächlich lassen sich hier auch T. Rex & Co in Lebensgröße bestaunen. Geöffnet von 9 bis 18 Uhr. An den Waldseen 1a. www.freizeitpark-germendorf.de
Die IBA-Terrassen am Rande des ehemaligen Tagebaus Meuro beherbergen das Besucherzentrum Lausitzer Seenland. Sie bestehen aus drei Gebäudewürfeln, in denen Besucher wechselnde Ausstellungen rund um den Landschaftswandel in der Lausitz finden. Seestraße 100, Großräschen. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr.
Das Kloster Chorin (Barnim) gehört zu den bedeutendsten Baudenkmalen der frühen Backsteingotik in Brandenburg. Heute ist es ein Museum, das sich der wechselhaften Geschichte des Zisterzienserordens widmet. Geöffnet: 9 bis 18 Uhr.
Das Museum der Havelländischen Malerkolonie in Ferch steht ganz im Zeichen der regionalen Künstler. Auf zwei Etagen zeigt es Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Dokumente zu Landschaftsmalern, die um 1900 am Schwielowsee tätig waren. Geöffnet am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 16 Uhr. Beelitzer Straße 1.
Das Boitzenburger Schloss gehört zu den größten Schlossanlagen in Brandenburg. Heute beherbergt es eine Jugendherberge. Es gibt auch Familienzimmer. Das Schloss befindet sich auf einer Halbinsel, an der Rezeption können Kanus gemietet werden. Dazu muss man kein Gast des Hotels sein. Templiner Straße 13.
Auf einem ehemaligen Schießplatz in Frankfurt (Oder) ist ein wunderbarer Wildpark entstanden. Mit seinen 16 Hektar ist er zwar kleiner als andere Anlagen in Brandenburg. Dafür können die Tiere hier fast alle hautnah erlebt werden. Geöffnet ist am Sonnabend und Sonntag von 9 bis 16 Uhr, am Montag von 9 bis 18 Uhr. Am Wildpark 2.
Nur wenige Kilometer vom Cottbuser Stadtzentrum entfernt liegt der Branitzer Park. Nach dem Vorbild eines englischen Gartens ließ Fürst von Pückler Mitte des 19. Jahrhunderts den 600 Hektar großen Park inklusive Schloss anlegen. Die aktuelle Ausstellung „Branitz 1945. Das fürstliche Erbe in der Stunde Null“ im Marstall und an sieben Stellen im Park berichtet von Krieg, Zerstörung und Vertreibung der gräflichen Familie. Geöffnet: 10 bis 18 Uhr. Robinienweg 5; Kastanienallee 29.
Das fast 80 Jahre alte Salonschiff „Charleston“ legt nach der Corona-Zwangspause erstmals wieder am 31. Mai vom Trockendock in Eisenhüttenstadt ab. Dann wird sie immer Sonntags, aber auch am 1. Juni, über den Oder-Spree-Kanal und auf der Oder schippern.
Zusätzliche Züge bringen Reisende nach Stralsund
Seit dem 1. Mai bereits bietet die Bahn wieder die saisonalen Ausflugszüge von Berlin nach Cottbus, Prenzlau und Neustrelitz an Wochenenden und Feiertagen an. Ab diesem Freitag bis Pfingstmontag wird nun in Abstimmung mit Mecklenburg-Vorpommern auch in Richtung Stralsund ein zusätzliches Zugpaar angeboten. Mit den Fahrten sollen zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden, auch um die coronabedingten Abstände besser wahren zu können.
Die Abfahrt in Berlin-Hauptbahnhof erfolgt am Freitag um 14.24 Uhr und von Sonnabend- bis Montagmorgen um 8.21 Uhr. Die Rückfahrt ab Stralsund erfolgt jeweils abends gegen 19 Uhr. Wegen Bauarbeiten auf der Strecke zwischen Berlin und Eberswalde werden die Züge größtenteils weiträumig über Oranienburg und Waren (Müritz) umgeleitet.
Die Entlastungszügebieten nur beschränkte Kapazitäten zur Fahrradmitnahme. Die Züge sind nicht gänzlich barrierefrei. Und: Wegen der Zuglänge können nur die Fernverkehrshalte bedient werden. ⇥has






