Podcast Brandenburg-Update: Filmfest Cottbus – so entdeckt das Publikum die Lausitz neu

Der Sami-Film „Je'Vida“ von Katja Gauriloff wird beim Filmfestival in Cottbus im Rahmen der Sektion Heimat zu sehen sein. Er zeigt ein schmerzhaftes Kapitel indigener Geschichte, das Sorben in ähnlicher Weise erlebt haben.
Katja Gauriloff/Filmfestival Cottbus- Filmfestival Cottbus 2024: Blick in ferne Länder zeigt Lausitz neu.
- Sektion Heimat stellt Filme wie „Je'Vida“ von Katja Gauriloff vor.
- Diskussion im Podcast „Musste Wissen - Das Brandenburg Update“.
- Regisseur Donald Saischowa zeigt Archivfilm über die Wendezeit.
- Filme der Heimat Sektion vom 5. bis 10. November 2024 in Cottbus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Die Rückkehr an den Ort der Kindheit, aber auch die Rückkehr in vergangene Zeiten“. Das ist der rote Faden, der in diesem Jahr viele Filme in der Sektion Heimat / Domownja / Domiznia verbindet. Das sagt Daniel Kubik, der an der Auswahl für diese Filmreihe im Rahmen des Filmfestivals Cottbus (FFC) beteiligt ist.
Welche Geschichten es bei der 34. Ausgabe des FFC in dieser Sektion zu entdecken gibt, wird in der neuen Folge des Podcasts „Musste Wissen - Das Brandenburg Update“ leidenschaftlich diskutiert – mit einem Kurator, mit einem erfahrenen Lausitzer Filmregisseur und auch mit einer Journalistin von lr.de die sich gerne als großer Cineast outet.
Auch internationale Filme in der Heimat Sektion beim FFC
Einige Filme wurden in weit entfernten Gegenden gedreht. Wie der finnische Film „Je'Vida“ von Katja Gauriloff, der vom Schicksal der Samen erzählt. Oder der in Guatemala gedrehte Kurzfilm „Im Auftrag des Herrn“ von Dirk Lienig.
Was diese Werke dennoch mit der Lausitz zu tun haben, erläutert Daniel Kubik im Podcast. Er ist zwar zum ersten Mal als Kurator für das Filmfestival Cottbus (FFC) tätig. Die Vielfalt des sorbischen Films kennt er aber aus erster Hand, denn er ist Mitglied im sorbisch-deutschen Filmnetzwerk Łužycafilm.
Cottbuser Regisseur zeigt Archivfilm über die Wende
In dieser Folge des Podcasts „Musste Wissen“ kommt der Cottbuser Filmemacher Donald Saischowa zu Wort. In der Lausitz ist er für seine Kultur- und Umweltfilme bekannt. In diesem Jahr gibt es aus seinem Archiv einen Dokumentarfilm über die Wendezeit zwischen 1989 und 1994 in Brandenburg und Sachsen (wieder) zu entdecken.

Donald Saischowas Hauptthemen sind Kunst, Kultur und Umwelt. Mit „Fragmente einer Wirklichkeit“ zeigt er jedoch beim Filmfestival Cottbus 2024 eine politische Archivdokumentation.
Lisa HörSo sind im Film „Fragmente einer Wirklichkeit“ die Stimmen von Demonstranten in Cottbus, aber auch in Hoyerswerda und Leipzig zu hören. Fast ohne Kommentar des Regisseurs. Ob es Parallelen zwischen der Wut auf der Straße damals und heute gibt, mag der Zuschauer selbst beurteilen. Donald Saischowa gibt im Podcast seine Interpretation.
Alle 22 Filme und Kurzfilme der Heimat Sektion sind vom 5. bis 10. November 2024 in Cottbuser Kinos zu sehen. Das ganze Programm hier.
Weitere Folgen vom Podcast „Das Brandenburg-Update“
Jede Woche wird im Podcast „Musste Wissen - Das Brandenburg-Update“ ein neues Thema aus der Region vertieft. In der aktuellen Folge geht es um ein Forschungsprojekt aus Cottbus, das Deutschland an die Spitze bringen könnte. Künstliche Intelligenz soll menschliche Gefühle direkt im Gehirn analysieren.
Die weiteren Folgen finden sich im Podcast-Archiv sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen.

