Polizei im Großeinsatz
: Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer endete in Brandenburg

Eine Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer endet in Heiligengrabe (Brandenburg). Entstandener Sachschaden von 80.000 Euro und Polizei nimmt 41-jährigen Mann vorläufig fest.
Von
dpa
Heiligengrabe
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Ein 41-jähriger Mann hielt die Polizei am frühen Dienstagmorgen (26.03.2024) auf Trab. Nach einer Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer wurde er in Brandenburg vorläufig festgenommen. (Symbolbild)

Marijan Murat

Nach einer Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer hat die Polizei einen Mann in Brandenburg vorläufig festgenommen. Der 41 Jahre alte Fahrer sollte am frühen Dienstagmorgen (26.03.2024) in Schleswig-Holstein nahe der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern für eine Kontrolle anhalten, berichtete die Brandenburger Polizei.

Stattdessen ergriff der Mann laut Polizei die Flucht - warum, ist bisher unklar. Er fuhr demnach auf der Autobahn 24 mit hohem Tempo erstmal nach Mecklenburg-Vorpommern und dann weiter nach Brandenburg. Das Auto soll er in Hamburg gestohlen haben.

Rasante Verfolgungsjagd durch drei Bundesländer

Polizeibeamte aus allen drei Bundesländern verfolgten ihn. Bei Pritzwalk in der Prignitz verließ der 41-Jährige die Autobahn, bevor er das Fahrzeug in Heiligengrabe (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) abstellte und zu Fuß weiter flüchtete, wie die Polizei mitteilte.

Die Einsatzkräfte setzten einen Polizeihubschrauber ein, doch der mutmaßliche Täter wurde demnach erst etwa zwei Stunden später an einem Supermarkt vorläufig festgenommen.

Sachschaden von 80.000 Euro

Während der Verfolgungsjagd in Brandenburg verunglückte ein Polizeiauto nach Angaben der Beamten. Eine Polizistin sei leicht verletzt worden, der Schaden am Fahrzeug werde auf 80.000 Euro geschätzt.