Am ersten Schultag nach den Sommerferien, am 9. August, hat die Polizei mithilfe von Schülern und Schülerinnen an insgesamt 55 Schulen im östlichen Brandenburg Kontrollen zur Einhaltung des Tempolimits von 30 km/h durchgeführt. Die Bilanz:

Raser in der Uckermark

Ein Pkw-Fahrer wurde vor der Grundschule in Gartz/Oder, Kastanienallee mit einer Geschwindigkeit von 54 km/h festgestellt. Da es sich um einen polnischen Fahrzeugführer handelte, wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.
Vor der Schule in Wilmersdorf wurde bei einer Geschwindigkeitskontrolle ein PKW aus Berlin mit 64km/h gemessen. An beiden Messstellen war die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.

Verwarnung für Kleintransporter, aber auch Lob in Oder-Spree:

Vor einem Schulgelände in Booßen (in Oder-Spree) überprüfte die Polizei die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge zwischen 7 und 8 Uhr.
Ein Kleintransporter fuhr mit 40 km/h am Schulgelände vorbei und musste sich dem Tadel einer Schülerin stellen. Die beiden Handwerker im Fahrzeug verstanden erst dann, als ein Polizist ihnen die rote Karte (roter Eiskratzer) überreichte und sie mit einer Verwarnung weiterfahren ließ.
Ein Fahrer eines Pkw VW war ganz verwundert, dass er angehalten wurde. Er erhielt ein Lob von einer Schülerin, weil er mit 24 Km/h am Schulgelände vorbeifuhr. Dafür gab es einen grünen Eiskratzer.

Insgesamt 73 Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Bilanz für den ersten Schultag zeigt, dass die meisten Fahrzeugführer die Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Schulen ernst nahmen. Es gab 73 Geschwindigkeitsverstöße insgesamt. Weitere 46 Ordnungswidrigkeiten setzten sich u. a. aus Fehlverhalten an Fußgängerüberwegen und nicht angelegten Sicherheitsgurten zusammen.
In den nächsten Tagen wird es weitere Kontrollen vor Schulen geben.