Polizeistatistik
: Mehr Unfälle auf den Straßen von Oder-Spree

Die Zahl der Unfälle für 2019 im Landkreis Oder-Spree sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Von
MOZ
Frankfurt (Oder)
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Mehr Unfälle im Jahr 2019 im LOS. (Symbolbild)

dpa

Das sind 95 Unfälle mehr als im Jahr zuvor. Neun Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei weitere Tote waren bei Unfällen auf der A12 zu beklagen. Die Verkehrsunfallstatistik stellten Jürgen Huber, der Leiter der Polizeiinspektion Oder-Spree/Frankfurt (Oder), und Thomas Nöring, der Leiter der Autobahnpolizei, am Donnerstag in Fürstenwalde vor.

Die Zahl der verletzten Personen sank trotz der gestiegenen Unfallzahlen um 7,5 Prozent. Wurden 2018 noch 867 Menschen verletzt, so waren es im Jahr darauf 802. Nach wie vor zählen Geschwindigkeit, Vorfahrt und Alkohol zu den Hauptunfallursachen. Besonders deutlich ist der Anstieg der Unfälle, die sich unter der Einwirkung von Alkohol ereigneten: Sie erhöhten sich um 10,6 Prozent – von 94 (2018) auf 104 (2019). Auch unangepasste Geschwindigkeit wurde häufiger zur Hauptunfallursache: Um 3,7 Prozent stieg der Wert – von 215 (2018) auf 223 (2019) Fälle. Die Zahl der Vorfahrtsunfälle sank hingegenvon 460 (2018) auf 405 (2019).

Auch wenn jeder Unfall für die Beteiligten schlimm ist, handele es sich zu 40 Prozent um „Bagatell-Unfälle“, erklärte Huber. „Wir nehmen dennoch alles auf, auch den Parkplatz-Rempler“, betonte er. Dies sei eine Dienstleistung für den Bürger und auch für die Versicherungen.