Radunfall
: Verkehrssenatorin Günther will weitere Maßnahmen prüfen

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther will für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen.
Von
dpa
Berlin
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Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr am Unfallort am Berliner Alexanderplatz.

dpa/ZB/Diday Media

Ihre Verwaltung gehe aktuell etwa der Frage nach, ob Berlin Lastwagen ohne Abbiegeassistenten rechtssicher aus der Stadt ausschließen könne, sagte Regine Günther (parteilos/für Grüne) am Freitag am Unfallort nahe dem Alexanderplatz. Dort hatte ein rechtsabbiegender Lkw am Mittwoch eine 37–Jährige erfasst.

Abbiegeassistenten können LKW–Fahrer bei drohenden Kollisionen warnen oder abbremsen. Ein verpflichtender Einsatz dieser Technik kann nur auf EU–Ebene beschlossen werden. Die Verhandlungen dort könnten sich aber noch mehrere Jahre hinziehen, sagte die Senatorin, deshalb wolle man auch in Brüssel Druck machen.

Am Unfallort selbst, an der Kreuzung Alexanderstraße/Karl–Marx–Allee, soll ohnehin eine „Modellkreuzung“ nach neuesten Standards entstehen, wie Günther sagte. In Anbetracht des Unfalls kämen die Pläne noch einmal auf den Prüfstand. Aktuell sei die Situation „sehr unsicher“ für Radfahrer. Bessere Infrastruktur sei aber nicht auf einen Schlag umzusetzen. „Bis wir ganz Berlin umgebaut haben, wird es dauern.“