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: KZ-Gedenkstätte Auschwitz als Touristenfalle? Was zu beachten ist

Am 27. Januar 1945 wurde das deutsche Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. In die Gedenkstätte in Polen strömen immer mehr Touristen. Was zu beachten ist und warum es nicht unbedingt Auschwitz sein muss.
Von
Nancy Waldmann
Auschwitz
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Ein Ort der Trauerarbeit? Das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz als Touristenattraktion.

Ein Tourist macht mit seinem Smartphone am 30.07.2014 am Lagertor zum ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz (Polen) ein Foto. Selfies an Orten des Schreckens wie dem einstigen Todeslager Auschwitz provozieren. Der Drang vieler vor allem junger Menschen zur möglichst ungewöhnlichen Selbstdarstellung verdrängt schon mal guten Geschmack. Foto: Klaus Blume/dpa (zu dpa-KORR.: «Selfie in Auschwitz? Selbstdarstellung am Ort des Massenmords» vom 28.08.2014) ++ +++ dpa-Bildfunk +++

Besucher im einstigen Stammlager Auschwitz I. Staatliche Gedenkstätte des einstigen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau in Oświęcim /Polen.

Klaus Blume/dpa