Rettung in Potsdam: Mensch bricht auf dem Heiligen See ins Eis

Auf dem Heiligen See in Potsdam ist ein Mensch ins Eis eingebrochen. Im Bild: Paul Wegner, Rettungstaucher bei der Berufsfeuerwehr Potsdam, ist bei einer Übung ins Eis des Tiefen Sees eingebrochen. Die Berufsfeuerwehr Potsdam hatte am selben Tag das derzeitige winterliche und kalte Wetter genutzt, um unter realen Bedingungen die Rettung von Menschen aus dem Eis sowie das Eistauchen zu üben. Bei dieser Übung im Tiefen See, am Anleger der Schiffbauergasse, waren rund 20 Mitglieder der Berufsfeuerwehr sowie der Wache Babelsberg beteiligt.
Patrick Pleul/dpaAuf dem Heiligen See in Potsdam ist ein Mensch ins Eis eingebrochen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, war am frühen Montagnachmittag jemand etwa 100 Meter von der Uferlinie entfernt auf dem See unterwegs, als die Eisdecke nachgab. Rettungskräfte konnten die Person innerhalb weniger Minuten aus dem Loch retten. Nach den Angaben vom Montag wurde sie mit einer Unterkühlung in ein Krankenhaus gebracht.
Kein Verständnis hatten die Einsatzkräfte für Schaulustige, die von der brüchigen Eisdecke aus die Rettungsarbeiten verfolgten. „Das ist natürlich fahrlässig“, sagte der Sprecher der Feuerwehr.