MOZ+MOZ+Russland und Deutschland
: So stürzte ein sowjetischer Jagdbomber in den See – eine Rekonstruktion

Am 6. April 1966 stürzte eine sowjetische Militärmaschine in den Stößensee in West-Berlin. Sie war in Eberswalde gestartet. Die Piloten opferten ihr Leben, um nicht in dicht besiedeltes Gebiet zu stürzen. Verhinderten sie den 3. Weltkrieg?
Von
Maria Neuendorff
Berlin/Eberswalde
Jetzt in der App anhören

Boris Wladislawowitsch Kapustin in einem sowjetischen Militärflieger 1964. Zwei Jahre später starb er gemeinsam mit seinem Co-Piloten Juri Nikolajewitsch Janow nach einem technischen Defekt ihrer Maschine. Beide hatten den Schleudersitz nicht betätigt, womöglich damit die Maschine nicht in ein Wohngebiet in West-Berlin stürzt.

Privatarchiv Waleri Kapustin