MOZ+MOZ+Brisantes Gedenken an Seelower Höhen
: Wenn Russen und Ukrainer in Seelow aufeinander treffen – Friedensaktion von Verein Mara abgesagt

UPDATE Zum 77. Jahrestag der Schlacht um die Seelower Höhen könnte es am Samstag eine heikle Begegnung geben. Russen und Ukrainer planen zur Gedenkstätte zu kommen. Aus Angst vor Übergriffen hat der Verein Mara seine Pläne aber verworfen.
Von
Claus Liesegang,
Ulf Grieger
Seelow
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  • Politische Prominenz beim Gedenken an die Schlacht um die Seelower Höhen: So nahmen am 17. April 2015  Lothar de Maiziere, einer der Co-Vorsitzenden des Petersburger Dialogs (3.v.l.), Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck (l) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (2.v.l./beide SPD) teil. Auch Vertreter der russischen Botschaft waren vor Ort. Während der Schlacht kurz vor der Befreiung Berlins starben im Frühjahr 1945 Zehntausende Soldaten und unzählige Zivilisten. Die Schlacht dauerte vom 16. bis 19. April.

    Politische Prominenz beim Gedenken an die Schlacht um die Seelower Höhen: So nahmen am 17. April 2015  Lothar de Maiziere, einer der Co-Vorsitzenden des Petersburger Dialogs (3.v.l.), Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Matthias Platzeck (l) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (2.v.l./beide SPD) teil. Auch Vertreter der russischen Botschaft waren vor Ort. Während der Schlacht kurz vor der Befreiung Berlins starben im Frühjahr 1945 Zehntausende Soldaten und unzählige Zivilisten. Die Schlacht dauerte vom 16. bis 19. April.

    Patrick Pleul/dpa
  • Seelow: Eine Inschrift auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte, der Gedenkstätte Seelower Höhen.

    Seelow: Eine Inschrift auf der sowjetischen Kriegsgräberstätte, der Gedenkstätte Seelower Höhen.

    Patrick Pleul/dpa
  • Eine Friedenskundgebung an der Gedenkstätte "Seelower Höhen". Die ausgestellten Panzer und Geschütze sollten Mittelpunkt der Planungen des Vereins Mara sein. Aus Angst sagte der Verein seine Aktion ab.

    Eine Friedenskundgebung an der Gedenkstätte "Seelower Höhen". Die ausgestellten Panzer und Geschütze sollten Mittelpunkt der Planungen des Vereins Mara sein. Aus Angst sagte der Verein seine Aktion ab.

    Katja Gehring
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