Die rund 4050 sitzengebliebenen Jungen und Mädchen waren im Sommer 2019 nicht versetzt worden oder entschieden sich freiwillig für eine Wiederholung der Klassenstufe, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach einem Anteil von 2,1 Prozent. 1999 hatte die Quote noch bei 0,8 Prozent gelegen.
Dennoch lag Brandenburg noch unter der bundesweiten Wiederholer-Quote von 2,3 Prozent. Den Angaben zufolge haben bundesweit rund 143.600 Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr die Klassenstufe wiederholt. Vor 20 Jahren habe der Anteil 1999 noch 2,8 Prozent betragen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf positiven Trend noch nicht bekannt

Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf den positiven Trend haben wird, sei noch nicht bekannt, hieß es von Seiten des Bundesamtes. Im vergangenen Jahr hätten die Bundesländer unterschiedliche Regelungen zur Versetzung gefunden.
Im Schuljahr 2019/2020 waren 60 Prozent der Wiederholer männlich. Den höchsten Anteil von ihnen gab es den Angaben zufolge in Bayern mit 3,8 Prozent, den niedrigsten in Berlin mit 1,1 Prozent. Bundesweit besuchten im Schuljahr 2019/2020 rund 8,3 Millionen Kinder und Jugendliche allgemeinbildende Schulen.