Schweigegelübde
: Wasserverband Strausberg-Erkner und Tesla-Taskforce im Gespräch

Der Wasserverband Strausberg-Erkner ist mit der Taskforce für die Tesla-Ansiedlung in Grünheide im Gespräch, um die Wasserversorgung der künftigen Großfabrik für Elektoautos sicherzustellen.
Von
Jens Sell
Grünheide
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Hält sich ans Schweigegelübde: Wasserverbandsvorsteher Strausberg-Erkner, Henner Haferkorn

Gerd Markert/MOZ

Das bestätigte Verbandsvorsteher Henner Haferkorn am Mittwochabend in der Verbandsversammlung auf Nachfrage eines Vertreters einer Bürgerinitiative in Erkner: „Ja, ich war in Potsdam und habe dort Gespräche geführt. Aber zuvor musste ich eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben, sodass ich Ihnen hier keinerlei weitere Auskünfte geben kann.“

Die Baufläche der neuen Gigafactory soll zu zwei Dritteln in der Trinkwasserschutzzoneliegen, Umweltschützer fürchten angesichts der zu bauenden Gießerei, Lackiererei und Batteriefertigung um die Sauberkeit des Grundwassers.