Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) geht in den betroffenen Brandenburger Landkreisen die Suche nach toten Wildschweinen unvermindert weiter. In den Kreisen Spree-Neiße und Oder-Spree wurde die sogenannte Fallwildsuche mit Unterstützung von Drohnentechnik fortgesetzt, wie der Sprecher des Verbraucherschutzministeriums, Gabriel Hesse, am Samstag sagte. Auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildtechnik sei im Einsatz. Hesse sagte, dass die Veterinärämter bereits mehrere landwirtschaftliche Flächen im gefährdeten Gebiet wieder zur Nutzung freigegeben hätten.

Suche geht auch in Märkisch-Oderland weiter

Auch im dritten von der Schweinepest betroffenen Kreis Märkisch-Oderland geht die Suche weiter, um das Ausmaß festzustellen. Dort war am vergangenen Mittwoch der erste ASP-Verdachtsfall bei einem Wildschwein bestätigt worden.
Bisher wurde in Brandenburg die Krankheit bei 49 Wildschweinen nachgewiesen - zuletzt wurden zwei Kadaver im Kerngebiet des Landkreises Spree-Neiße und sechs Kadaver im Hotspot Dorchetal im Südwesten von Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) gefunden.