Die Afrikanische Schweinepest ist in Brandenburg inzwischen bei 20 toten Wildschweinen nachgewiesen worden.

Analyse der Kadaver bringt Ergebnisse

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am Montag mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald bei sieben weiteren Wildschweinen, die im Gefährdungsgebiet gefunden worden waren, die Tierseuche nachgewiesen. Das Ministerium betonte erneut, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) für den Menschen ungefährlich sei. Auch seien von der Seuche weiterhin keine Hausschweine betroffen.

China verhängt Importstopp

Für die Bauern ist die Lage trotzdem schwierig, denn unter anderem China hat einen Importstopp verhängt - das Land war in der ersten Jahreshälfte der wichtigste Abnehmer für Schweinefleisch aus Deutschland aufgestiegen. Am 10. September war ein erster Fall bei einem Wildschwein in Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße bestätigt worden.