Streit
: Handgreiflichkeiten im Zehdenicker Asylbewerberheim

Ein 34-Jähriger Mann und zwei Brüder sind im Zehdenicker Asylbewerberheim in Streit geraten. Einer der Männer wurde dabei offenbar schwerer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt.
Von
Martin Risken
Zehdenick
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Die Polizei verhinderte offenbar Schlimmeres: Die Beamten trennten die Streithähne im Asylbewerberheim Zehdenick.

Martin Risken

Im Asylbewerberheim am Wesendorfer Weg in Zehdenick gerieten am Montagabend gegen 22.10 Uhr ein 34-Jähriger aus dem Tschad und zwei irakische Brüder im Alter von 24 und 31 Jahren aus bislang unbekannten Gründen in Streit. Dabei wurden die Beteiligten auch handgreiflich.

Polizeibeamte gehen dazwischen

Der 34-Jährige soll ein Messer in den Händen gehalten haben. Die hinzugerufenen Beamten trennten die Streitenden zunächst. Alle hatten sich leicht verletzt, die beiden Brüder mussten medizinisch versorgt werden. Der 34-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, ein erster Atemtest ergab 0,65 Promille. Die Beamten nahmen ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Dabei wurden sie von dem 34-Jährigen beleidigt.

Körperverletzung und Beleidigung

Zur Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde auch eine wegen Beleidigung aufgenommen. Der 34-Jährige gab an, schwerer verletzt zu sein. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.